Häferlkaffee


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Im Dreiländereck

Am Wochenende vor Ostern reiste ich nach Aachen, wohin es meinen “Daheimgebliebenen” derzeit verschlagen hat. Am ersten Tag war es etwas nieselig, aber das hinderte uns nicht an der Stadterkundung. Vor allem der Dom mit seinem schillernden Mosaikdekor und glänzenden Marmorinkrustationen, die mich unweigerlich an Istanbul erinnerten, und der Kanzel mit ihren wuseligen koptischen Elfenbeinreliefs zog mich unweigerlich in seinen Bann (Bilder 3-6). Bild 1 zeigt mich übrigens im Zwiegespräch mit Karl dem Großen im Rathaus.

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Am nächsten Tag ging es bei strahlendem Sonnenschein ins benachbarte Maastricht. Hier war überraschend verkaufsoffener Sonntag, und so machten wir einen Ladenbummel durch die Stadt – wobei wir auf eine interessante zum Einkaufszentrum umgebaute Kirche stießen (Bilder 2-3)! Weiter ging es zum Frisbee Spielen an der Stadtmauer und zu einer fetten Tüte Pommes – mt Gulaschsoße! – auf dem Marktplatz (Bilder 4-5). Ein echter kleiner Mini-Urlaub, der für mich sogar mit einem Sonnenbrand endete!

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Sonntag im Heeresgeschichtlichen Museum

Ziel meines Sonntagsspazierganges durch den Schweizergarten war das Heeresgeschichtliche Museum, im Süden Wiens im Arsenal 1850-1856 als erstes Museum in Wien errichtet. Innen mit programmatischen Statuen und Wandgemälden ausgestattet, umfaßt seine reiche Sammlung unter anderem etliche in den Türkenkriegen erbeutete Waffen und sogar zwei Türkenzelte, eines davon wohl aus der Schlacht von Peterwardein 1716 (Bilder 3-4). Nachdem ich in Sarajewo bereits die berühmte Brücke besucht hatte (http://www.reisestipendium2010.de/sarajewo-layers-of-history), interessierte mich aber vor allem das Auto – erstaunlich gutem Zustand -, in dem Thronfolger Franz Ferdinand 1914 ermordet wurde. Dazu gab es gleich noch den Rock mitsamt des Einschußlochs, den er an diesem Tag angehabt hatte, seine Sterbebett und die Pistolen der serbischen Attentäter (Bilder 5-6). Durchaus eine beeindruckende Sammlung, auch für einen Pazifisten wie mich…

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Tahrir ist nicht nur ein Platz: Erinnerung an Ägypten

Etwas mehr als ein Jahr ist es nun her, daß ich der Ägyptischen Revolution entflohen bin… Auf einem Spaziergang in Berlin entdeckte ich letztes Wochenende an einem ägyptischen Lokal diesen Schriftzug (Bild 1). In Gedenken an diese Woche im letzten Februar ging ich in Wien in einem ägyptischen Café (Bild 2) Koshari essen. Sogar ziemlich authentisch – eine gute Erinnerung an Ägypten!

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Sicilia nordafricana

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Gestern traf bei mir ein Päckchen aus Italien mit diesem T-Shirt ein! Als wir im Februar auf Sizilien waren, fielen mir in einem Schaufenster in Palermo die Shirts dieses Labels auf mit ihrem Logo aus dem Umriß Siziliens mit dem Schriftzug “Northafrica”. So ein Shirt mußte ich einfach haben, denn gerade in den Tagen des Arabischen Frühlings hatte diese Aussage besondere Brisanz: täglich trafen neue Flüchtlingsboote auf Lampedusa ein, über die wir in der Zeitung lesen konnten, während wir in der Bar unseren Frühstückscaffè schlürften. Aber leider – in meiner Größe waren die T-Shirts ausverkauft! Doch die Designer waren lieb und schickten mir einen Link zu ihrer neuen Kollektion, als es endlich wieder etwas für uns Mädels anzuziehen gab – mille grazie!! Ihren kleinen, aber feinen Online-Shop findet Ihr hier: http://www.northafrica.it/


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1966 – 2011

Ich dachte ja, ich wäre die erste aus meiner Familie, die in Zentralasien unterwegs war. Aber dann schickte mir meine Cousine aus dem Nachlaß meiner Tante diese kleine Mappe mit Fotos, die mein Vater 1966 auf seiner Russlandreise gemacht hatte. Ich habe mal versucht, einigen seiner Bilder aus einem Usbekistan vor der Zeit der Souvenirläden-Madrassen ein paar meiner Fotos aus diesem Jahr gegenüberzustellen: Samarkand, Shah-i Zinda-Nekropole (Bilder 1-2), Samarkand, Bibi-Hanim-Moschee (Bilder 3-4); das Gebetshaus in Samarkand konnte ich nicht so recht zuordnen, ein ähnliches Minarett hatte zumindest diese Moschee auf dem Weg nach Afrosiab (Bilder 5-6); Blick auf Bukhara (Bilder 7-8).

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Europaweit gegen Überwachung

Das Thema Überwachung von öffentlichem Raum ist international ein Thema, das mir im Laufe meiner Stipendiatenreise immer wieder begegnete: Eine super Aktion, um auf Überwachungskameras hinzuweisen, in Sarajewo: “Big Brother Is Watching You” (Bilder 1-2), “Lächeln – Ihre Freiheit wird verletzt” in Lissabon (Bild 3), in Belgrad-Zemun beobachtete einen Putin anstelle des Großen Bruders (Bild 4) und schließlich “Modern Stalking” in Wien (Bild 5).

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