Häferlkaffee


1 Comment

Zweimal zuhause

Mit diesen beiden selbstgebackenen Polen meiner Pendelei wünsche ich Euch frohe und erholsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Advertisements


Leave a comment

Brotbacken in Oberwiesenthal

Eigentlich waren wir ja nicht wegen des Karlsbader Mineralwassers nach Oberwiesenthal gekommen, sondern wegen eines Brotbackkurses. Lutz Geißler, ein bekannter Foodblogger und meisterlicher Brotbäcker, führte uns in die Grundlagen des Brotbackens ein. Wir erfuhren alles über die richtige Temperatur des Sauerteigs, die besten und reinsten Backzutaten und die Abgründe der Backindustrie. Wir versuchten uns im Teigmischen, Abstechen von Teiglingen, Formen und Verzieren von Brötchen, darin, die Luft ins Baguette zu bekommen und Roggenbrot die korrekt marmorierte Kruste zu verpassen. Heraus kamen herrlich feste Brötchen, säuerliches Roggenbrot und vor allem ein himmlisch duftiges Baguette, von dem ich gerne mehr gegessen hätte. Ich hatte mich ja vorher mit dem Brotbacken noch gar nicht beschäftigt – und trotz guter Vorsätze habe ich jetzt auch noch kein einziges der mit Lutz erprobten Brote nachzubacken versucht. Ob ich also jetzt zum großen Brotbäcker werde, weiß ich noch nicht – aber auf jeden Fall aber hat der Kurs mein Interesse an gutem Brot vertieft und meinen Ehrgeiz geweckt, noch mehr darauf zu achten.


Leave a comment

Pho Kochen

Zurück aus Vietnam konnte ich mir kaum vorstellen, jemals wieder etwas anderes als die gute bekömmliche Nudelsuppe zu essen. Daher mußte ich unbedingt ausprobieren, selbst eine Pho Ga, eine Nudelsuppe mit Huhn, zu kochen – und stand des ganzen Tag in der Küche, denn Pho zu kochen ist eine langwierige Angelegenheit. Ein ganzes Hähnchen wird in Wasser gekocht, nebenbei werden die Reisnudeln eingeweicht, Ingwer und Schalotten werden auf der Herdplatte (aus Ermangelung einer Herdflamme…) angeschmort. Wenn das Hähnchen gar ist, das Fleisch ablösen, Karkasse zurück in den Topf geben und mit dem Ingwer und den Schalotten weiterköcheln lassen. Nach einer weiteren Ewigkeit konnten endlich die Reisnudeln gekocht und der Kräuterteller zurechtgemacht werden. Die Brühe mußte jedoch noch gesiebt und mit Fischsauce, Salz und Zucker abgeschmeckt ein weiteres Mal aufgekocht werden, ehe sie endlich mit Hähnerbrustscheiben, Frühlingszwiebelringen und natürlich Nudeln in der Schüssel landete. Durch das Hinzufügen der frischen Kräuter wird die Suppe im Laufe des Essens immer würziger. Sehr gelungen, auch wenn ich das sicher nicht jeden Tag machen werde. Zum Nachtisch gab es dann noch einen aus Vietnam mitgebrachten Wieselkaffee, natürlich auf süßer Kondenzmilch ;-)

Hier übrigens das Rezept, nach dem ich gekocht habe.


Leave a comment

Backvergnügen am 2. Advent

Am 2. Advent buk ich Plätzchen. Nicht irgendwelche, sondern Krippen, ganz viele Krippen! In schwarz und weiß scharrten sich Maria und Joseph, die Heiligen Drei Könige, der Esel und die Schäfchen um das kleine Jesulein. Natürlich habe ich bei der Menge maßlos übertrieben, und das Backvergnügen entwickelte sich zu einer regelrechten Krippen-Plätzchen-Orgie – und jetzt fällt es mir auch noch schwer fällt, die Heilige Familie zu verspeisen ;-)


2 Comments

Auf Napoleons Spuren durch die Donauauen

Am 21./22. Mai 1809 wurde Napoleon in der Schlacht von Aspern von den von Erzherzog Carl geführten österreichischen Truppen geschlagen. In der Lobau, damals noch eine Insel, heute Teil des Nationalparks Donauauen, schlug Napoleons Armee ihr Quartier auf. Heute erinnern dort mehrere 1859 zum 50. Jahrestag der Schlacht aufgestellte Gedenksteine an diese erste Niederlage der napoleonischen Truppen überhaupt. Wir brauchten eine Weile, bis wir Napoleons Fährte in der Lobau aufnehmen konnten – weil es geregnet hatte, war so manche Furt über den ehemaligen Donauarm überschwämmt, so daß wir einen beträchtlichen Umweg machen mußten. Aber dann… Wir spazierten vorbei an Napoleons Hauptquartier (Bild 4), seinem Pulvermagazin (Bild 5) und dem Friedhof der Franzosen, Ort eines Massengrabs von 2000-3000 gefallenen Franzosen. Unterwegs begleitete uns zeitweilig der starke Duft von Knoblauch – der Waldboden bestand praktisch nur aus blühendem Bärlauch. An der Stelle der ehemaligen Pontonbrücke der Franzosen befindet sich heute eine moderne Variante derselben auf die Donauinsel (Bilder 7-8).

Als Proviant gab es selbst gebackene Archäologenkekse: Chocolate Chip Cookies mit eingebackenen Oreos, die erst noch frei gelegt werden mußten ;-)


2 Comments

Violett

Vor kurzem gab es bei einem meiner Lieblingsstände auf dem Karmelitermarkt lila Blumenkohl (oder Carfiol, wie man hier sagt). Erst färbte er den mitgekochten Kohlrabi violett, dann die Soße – was für ein Farberlebnis!

P1020328P1020329P1020332