Häferlkaffee

Jordanien – Mosaiken ohne Ende

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Schießlich blieb mir in Jordanien noch ein Tag für einen Ausflug nach Madaba, in die Stadt der Mosaiken. Obwohl ich schon mehrmals dort gewesen war, gab es auch diesmal Neues für mich zu entdecken. Zum Beispiel die Märtyrerkirche und den “Burnt Palace”, ein luxuriös ausgestattetes Wohngebäude aus dem späten 6./frühen 7. Jh. – von dem vermeintlich verschlossenen Tor ließ ich mich diesmal zurecht nicht abhalten. Außerdem erklomm ich zum ersten Mal den Turm der Kirche Johannes des Täufers, von dem sich ein toller Blick über die Stadt bot. Natürlich waren auch die Mosaik-Landkarte in der Georgskirche oder die übereinandergeschichteten Mosaiken im Archäologischen Park, an denen sich die Entwicklung vom figürlichen, sogar noch mythologischen zum rein geometrischen Dekor ablesen läßt, wieder sehr beeindruckend! Und immer stellt sich die Frage, warum einige Figuren nachträglich von Ikonoklasten zerstört wurden, während andere – teilweise auf ein und demselben Mosaik – verschont blieben…

Das wahre Highlight des Tages waren jedoch die Mosaiken in der Moseskirche auf dem Berg Nebo. Nach 10-jähriger Restaurierung war die Kirche gerade erst wieder eröffnet. Die Mosaiken, die ich bisher nur aus Büchern kannte und vollkommen unterschätzt hatte, strahlen geradezu und sind zudem von Ikonoklasten unberührt geblieben. Es fiel mir wirklich schwer, mich loszureißen!

Am nächsten Morgen ging es dann leider schonwieder zurück nachhause. Es hat Spaß gemacht, endlich malwieder ein bißchen Orient zu genießen. Und was ich hier im grauen Wiener bezw. Berliner Winterwetter besonders vermisse, ist das helle jordanische Licht!

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