Häferlkaffee

Thermieren wie einst König und Kaiser

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Wellness, wo sich einst die gekrönten Häupter die Klinke in die Hand gaben, im belgischen Ort Spa: das gönnten wir uns an einem regnerischen Tag im August. An diesem Ursprung aller Thermal- und Wellnessgenüsse kurten bereits Zar Peter der Große, Kaiser Josef II von Österreich-Lothringen, der preußische König Friedich Wilhelm III oder der Schah von Persien – und nun auch wir :-) Die mit Mineralwasser gespeiste Therme auf dem Berg ist ganz neu, nicht besonders groß, bietet aber viel Abwechslung und von der Sauna aus einen schönen Blick hinunter ins Tal. Dort befindet sich das zugehörige Hotel, von dem aus die Gäste mit der Standseilbahn in einer gläsernen Privatkabine direkt in das Thermengebäude gelangen. In den ehemaligen Kureinrichtungen unten in der Stadt ist der Glanz hingegen vergangen. Das alte Bad aus dem mittleren 19. Jh. steht leer und wartet auf seine Renovierung. Auch  die Galerie Leopold II, eine große offene Metallkonstruktion, die zwei Pavillons verbindet und in der einst die bobelins flanierten, wie die illustren Kurgäste genannt wurden, rostet und bröckelt vor sich hin. In zwei Trinkhallen, den sog. pouhons, konnten wir noch wie die bobelins des 18. und 19. Jhs. der Trinkkur nachgehen und uns an zwei der zahlreichen Mineralwasserquellen Spas laben. Zufällig war auch gerade eine Oldtimer-Show, die für einen Moment alte Zeiten wiederaufleben ließ.

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