Häferlkaffee

Spätantike in Berlin

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Der spätere Sommer stand ganz im Zeichen der Spätantike. Die visuelle Kultur der Spätantike aus globaler Perspektive war das Thema einer Summer School in Berlin, an der ich zwei Wochen lang Ende August/Anfang September teilnahm. Wir beschäftigten uns mit griechisch-römischem paganen Kult ebenso wie mit den Sasaniden, dem Aufkommen christlicher und jüdischer Ikonographie, Byzanz, den Angelsachsen, der frühislamischen, buddhistischen und hinduistischen Kunst, meist aus historiographischer Perspektive. Im Vorfeld gab es ein strammes Lesepensum zu bewältigen, vor dem ich fast kapituliert hätte. Es diente als Grundlage für unsere vormittäglichen Diskussionen. Passend zu den Themen des Vormittags waren wir dann am Nachmittag in den Museen unterwegs. Mal diskutierten wir als Gruppe, mal bekamen wir von den großzügigen Kollegen aus den Museen eine Führung, und teilweise dürften wir sogar in die Depots! Meist reizten wir die Öffnungszeiten der Museen aus, bis wir rausgeschmissen wurden, und danach wurde oft weiter diskutiert. Wir waren eine bunt gemischte Gruppe aus 16 internationalen Doktoranden und Post-docs sowie zwei Professoren aus verschiedenen Disziplinen, was einen Einblick in diverse Forschungstraditionen und -fragen erlaubte, vor allem aus dem angel-sächsischen Raum. Eine international besetzte Tagung rundete am Schluß das Programm ab. Es waren zwei sehr intensive, wirklich spannende Wochen, und es hat einfach riesig Spaß gemacht, “mein” Thema mal mit sovielen netten Kollegen mit ähnlichen Interessen zu diskutieren und neue Aspekte dazu kennenzulernen!

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