Häferlkaffee

Hadrian’s Wall, 2. Etappe: Von Heddon-on-the-Wall nach Chollerford

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In Heddon-on-the-Wall hätten wir eigentlich das erste Stück der Mauer sehen sollen, aber, obwohl wir den Ort unserer Meinung nach gründlich absuchten, fanden wir es einfach nicht. Also brachen wir morgens auf, ohne die Mauer gesehen zu haben. Über das Fort von Vindobala bei der Rudchester Farm führte uns unser Weg entlang endloser Felder und vor allem über unzählige “stiles”, wie die Zaunübertritte zwischen den Feldern genannt werden, die immer wieder den Lauffluß unterbrachen und uns so im Laufe der Wanderung noch gewaltig auf die Nerven gehen sollten… Dann erschien neben uns am Wegesrand plötzlich ein Graben. Kein gewöhnlicher Straßengraben, sondern das vallum, ein von zwei Erdwällen eingefaßter Graben hinter der eigentlichen Grenzmauer, der sich noch heute im Gelände abzeichnet. Über weite Strecken war es das einzige, was vom Hadrianswall wahrnehmbar war. Gegen Ende des Tages erreichten wir dann bei Planetrees endlich das erste Stückchen Mauer. Wir waren ganz begeistert, doch es hatte in der Zwischenzeit angefangen zu regnen, und so eilten wir, eingemümmelt in unsere Regenklamotten, schnell weiter. Schnell erkundeten wir den gut erhaltenen Brunton Turret und wagten sogar noch einen Abstecher zum Brückenkopf der Chesters Bridge bei Chollerford, dem Endpunkt unserer Tagesetappe.

 

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