Häferlkaffee

Roma con gli studenti I: Nel centro del potere

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Ende Juni unternahmen wir eine zehntägige Exkursion nach Rom. Elf motivierte, wissensdürstige Studierende machten sich auf, mit uns die Ewige Stadt zu erkunden. Besonderes Augenmerk legten wir auf die republikanische und augusteische urbs, auch wenn wir die bedeutenden Monumente anderer Epochen natürlich nicht ganz links liegen lassen konnten. Mir machte es jedenfalls ausgesprochen Spaß, mal nicht nur die absoluten Highlights der antiken Stadt zu betrachten, sondern ganz bewußt bei den frühen Monumenten ganz genau hinzuschauen.

Bei strahlendem Sonnenschein begann unsere Tour dort, wo Roms Stadtwerdung ihren Ausgang nahm, auf das Forum Boarium an der ehemaligen Tiberfurt. Frisch renoviert erstrahlen die Tempel in neuem Glanz, während sich bei Sa. Maria in Cosmedin die Touristen schon zu früher Stunde die Beine in den Bauch stehen, um ihr Schicksal am Bocca della Verità zu testen. Nach der Mittagspause überraschte uns der angekündigte Regen leider nicht, wie geplant, in den Capitolinischen Museen, sondern am Fuß der Treppe zum Capitol. Vollkommen durchnäßt mußten wir den Rückzug antreten und am Nachmittag einen zweiten Anlauf hinauf zu Roms kultischem Zentrum unternehmen. Vom Tabularium aus blickten wir auf das in Regenwolken gehüllte Forum. Bei besserem Wetter holten wir an einem anderen Tag schließlich das Versäumte nach.

Am nächsten Tag präsentierte sich das Forum jedenfalls wieder in schönstem Sonnenschein. Das frühe politische Zentrum rund um lapis niger und Curia konnten wir wegen Grabungen zwar nicht besichtigen, dafür war aber die Iuturna-Quelle neu hergerichtet, ihr Statuenschmuck war im Tempel des Romulus. In einer kurzen Pause blieb mir sogar genug Zeit für einen schnellen Spaziergang im Garten des wieder zugänglichen Hauses der Vestalinnen. Dann ging es hinauf auf den Palatin, in die neu aufbereiteten Häuser des Augustus und der Livia (in denen man leider nicht fotografieren dürfte). Wir genossen den Blick auf das Forum und die vielen Möwenfamilien, die praktisch auf jeder Säule und jedem erhabenen Stein wohnen und die Katzen als ständige Bewohner der Ruinen abgelöst zu haben scheinen.

Der Beginn der Kaiserzeit brachte auch einen neuen Bautypus: das Kaiserforum. Gerade wird in Rom am Caesar- und Augustusforum allabendlich ein Spektakel mit Licht und Projektionen aufgeführt, das die beiden Platzanlagen vor den Augen der Zuschauer in 3D wieder auferstehen lassen soll. Wir schenkten uns die Vorführungen, nutzen aber dankend die dafür aufgebauten Tribünen, während wir dem Referat zum Thema lauschten.

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