Häferlkaffee

Festung im Nebel

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An unserem ersten Tag in der Sächsischen Schweiz regnete es, und wir erklommen die Festung Königstein. Der Tafelberg war gespenstisch in Nebel gehüllt – wie imposant er über der Elbe thront, sollte sich uns erst auf unseren Wanderungen der nächsten Tage offenbaren. Seit dem 12. Jh. gab es wohl eine Burg auf dem Plateau, das Kurfürst Christian I. Ende des 16. Jhs. zur stärksten Festung Sachsens ausbauen ließ. Der Königstein galt als uneinnehmbar. Als Sachsen Mitglied des Rheinbundes wurde, soll 1813 sogar Napoleon dort vorbeigeschaut haben. Nach 1870 wurde die Festung noch einmal ausgebaut. Zufällig waren wir am Tag des offenen Denkmals auf der Burg und hatten so die Gelegenheit, in einige dieser Ende des 19. Jhs. neu angelegten Kasematten hineinzuschauen. In den hohen, überwölbten Gängen fühlten wir uns sofort an das ungefähr zeitgleich errichtete Fort Loncin erinnert. Und der Königstein blieb eine Festung: eine dieser Kasematten war zu DDR-Zeiten zu einem Zivilschutzbunker ausgebaut worden.

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