Häferlkaffee

Beach Life по-русски

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Unsere nächste Etappe war der Strand von Mui Ne in Südvietnam – nach einem Zwischenstopp in Ho Chi Minh City, aber dazu später. An dem 19 km langen Sandstrand wollten wir uns ein paar Tage erholen…aber zumindest für mich war unser Strandaufenthalt nicht so richtig entspannend. Wir wohnten am Westende des Strands, wo sich ein Resort an das nächste drängt. Schon als wir in der Dunkelheit ankamen, blinkerten uns von allen Seiten die kyrillischen Leuchtreklamen entgegen. Und tatsächlich dominierten russische Urlauber diesen Ort und zwar so sehr, daß ich in einem Reisebüro sogar weggeschickt wurde, weil die vietnamesische Mitarbeiterin außer Russisch keiner Fremdsprache mächtig war. Neben den Resorts gab es noch Souvenirgeschäfte, in denen wir Alligatoren in jeder Größe und Verarbeitung hätten erwerben können, und überteuerte, schlechte Touri-Restaurants. Das absolute Highlight war wohl (ich habe es zum Glück nicht mitbekommen), als auf der Terrasse eines Restaurants eine Ratte hinter mir auf der Balustrade entlangflitzte. Hier war einfach alles etwas teurer und schlechter als im Rest des Landes… Da das Meer und den Strand die Kitesurfer in Beschlag genommen hatten, verbrachten wir unsere Zeit am resorteigenen Pool oder beim Minigolf. Ein bißchen etwas Urtümliches gab es dann doch in diesem Ort, aber nur, wenn man ganz früh aufstand. Dann konnte man den Fischern zuschauen, die in ihren kreisrunden Booten wie an einer Perlenkette aufgereiht im Meer schaukelten. Das hätte ich nie gesehen, wären wir nicht eines Morgens ganz früh zu einer Tour zu den nahe gelegenen Sanddünen aufgebrochen. Zunächst fuhren wir zum “Fairy Stream”. Vorbei an einer stinkenden Fischsoßenfabrik gelangten wir zu einem kleinen – künstlich umgeleiteten – Bächlein, das durch schöne Sandformationen fließt. Dem Bächlein vermochten wir nach den ersten Geruchseindrücken auch nicht mehr so recht zu trauen… Weiter ging es zu den wirklich eindrucksvollen weißen Wanderdünen am Rande eines Sees. Kaum angekommen bekamen wir einen überteuerten Quad samt jugendlichem Fahrer aufgeschwatzt, mit dem wir dann über die Dünen bretterten und die steilen Dünenkanten herunterrasten. Der Kleine hatte an unserem panischen Gekreische jedenfalls seine helle Freude! Schließlich erklommen wir noch die roten Dünen, von denen aus wir einen schönen Blick über das Meer hatten.

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