Häferlkaffee

Férias em Portugal: Faro

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Das konnte man von unserer nächsten Station nun wahrlich nicht mehr behaupten! Wir fuhren weiter an die Südküste, an die Algarve nach Faro. Von der Stadt war ich ja schwer enttäuscht – um nicht zu sagen geradezu geschockt, so verwahrlost und lieblos war die Stadt. Dafür hatten wir schnell ein Stammkaffee, in dem ich die ständig gleichen alten Herren beim Fußball Schauen beobachtete ;-) Außerdem waren wir Zeuge, wie die Störche zurückkehrten: als wir ankamen, waren alle Nester noch verweist, doch plötzlich, eines morgens, waren sie besetzt (vergleiche Bilder 1 und 4)!

Hier in Faro gönnten wir uns etwas Strandidylle (Bilder 5-7) und unternahmen außerdem eine Bootstour durch die Lagune von Faro, die Ria Formosa (Bilder 8-18), mit der wir – vorbei an unzähligen Vögeln – die kahle Ilha Deserta (Bilder 13-17) und die zu dieser Zeit geradezu idyllische Ferieninsel Ilha do Farol mit ihrem großen Leuchtturm (Bild 18) – auf der ich übrigens beinahe meinen Schuh verloren hätte… – ansteuerten.

Archäologie dürfte natürlich auch hier nicht fehlen ;-) Die villa rustica von Milreu (Bilder 1-6) mit ihren Badeanlagen und Ölpressen zeichnet neben ihren Fischmosaiken vor allem der fantastisch erhaltene Tempel aus. Es handelt sich um eine Art Umgangstempel, ganz ähnlich wie derjenige von São Cucufate, der jedoch außen rundum mit Fischmosaiken verziert war, weshalb es sich wohl um den Tempel einer Wassergottheit oder ein Nymphäum handelte (Bilder 1, 4-6). In Vilamoura handelte es sich wohl hingegen eher um eine Villa und weitere separate Gebäude am Hafenbecken, darunter Thermen doch stattlichen Ausmaßes (Bilder 7-8).

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4 thoughts on “Férias em Portugal: Faro

  1. Wie schön, den Konext zu sehen, aus dem Eure schöne Postkarte kommt! Danke! Detlef

  2. Vor Jahren hab ich in Vilamoura gegraben. Ich bilde mir ein, die hohen Häuser im Hintergrund gab es da noch nicht… Und nach allem, was ich weiß, ist ein Teil der Grabungsfläche inzwischen zu einem weiteren Hafenbecken geworden. Vielleicht sollte ich auch mal wieder hinfahren und selber schauen, was draus geworden ist?

  3. Nach unserem Besuch in Vilamoura habe ich recherchiert, daß es sich um eine deutsche Grabung handelt, und hab überlegt, ob von meinen zahlreichen Bekannten, die mal in Portugal ausgegraben haben, dort wohl jemand dabei war ;-) Der Ort Vilamoura war echt schrecklich: ein einziges Luxus-Resort mit einem von schicken Lokalen gesäumten Yachthafen, Golfplätzen und Swimming Pools. Ich schick Dir mal bei Gelegenheit ein Foto.

  4. Bin gespannt! Wir waren im (alten) Yachthafen immer mal im Café 7 – das war zwar auch recht hip, aber irgendwie schnuckelig. Und wir haben immer gehofft, dass Figo, der Inhaber, mal vorbei kommt. Erfolglos. ;-) Der Golfplatz war auch noch in Planung und Teil der Grabungen, glaube ich.

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