Häferlkaffee

Zu Besuch bei den Esterházys

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Nach Eisenstadt, in die Hauptstadt des Burgenlandes, war ich ja eigentlich gekommen, um endlich die Mosaiken und Wandmalereien aus der Villa von Bruckneudorf, die ich zu Pfingsten besucht hatte, im Landesmuseum anzusehen (Bilder 2-4)! Hinter dem Museum, im Schatten des Krankenhauses, liegt ein alter jüdischer Friedhof (Bild 5). Darüber hinaus ist Eisenstadt aber vor allem als Residenzstadt der Fürsten Esterházy bekannt. Die Esterházys führen sich bis auf die Hunnen zurück, darunter auch Hunnenkönig Attila, dessen Büste unter anderen die Fassade ihres prächtigen Barockschlosses schmückt (Bilder 1, 6-7). An der Wende zum 19. Jh. ließ Fürst Nikolaus II. den Garten nach englischer Mode samt Tempelchen und Teichen umgestalten (Bild 8). Im Dienste der Esterházys stand viele Jahre lang auch Joseph Haydn, der unweit des Schlosses in der Bergkirche (Bild 9) bestattet ist – seit 1932 in einem eigenen Mausoleum in einer Seitenkapelle (Bild 10). Die Kirche aus dem 18. Jh. ist ganz und gar von einem Kalvarienberg umbaut – daher ihre merkwürdige Form: in künstlichen Stiegen, Höhlengängen und Grotten läßt sich um die Kirche wandern und in 20 Stationen mit großen Figuren die Passion Christi erleben (Bilder 11-12). Insgesamt eine wirklich nette, sehenswerte kleine Stadt!

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2 thoughts on “Zu Besuch bei den Esterházys

  1. Und hier ist die berühmte Esterhazy Torte, die du leider verpasst hast. Ein echter Brocken!!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Esterh%C3%A1zy-Torte

  2. Die sieht ja zum Wegrennen aus, sicher süß und klebrig?

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