Häferlkaffee

Umbrischer Urlaub: Backsteinstädte

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Unser Örtchen Moiano lag auf dem Gebiet von Città della Pieve. Diese Stadt ist berühmt für ihre unverputzten Backsteinbauten. In Moiano waren diese Backsteinbauten alle modern, aber in Città della Pieve (Bilder 1-7) konnten wir durch die alten Gassen spazieren und nahmen sogar an einer archäologischen Führung durch die Keller teil. Dort lernten wir, daß früher jedes Haus im Keller einen eigenen Brunnen hatte, mit dem die unterirdisch verlaufenden Wasseradern angezapft wurden – heute sind die meisten ausgetrocknet, aber immer noch vorhanden (Bild 2) – und bekamen endlos viele zugemauerte Bögen gezeigt (“tutto tamponato”). Außerdem bestiegen wir den Palazzo della Corgna mit der schönsten Aussicht über Pieves ziegelgedeckte Dächer; innen war der Palazzo imposant mit antikisierenden Deckengemälden ausgestaltet (Bilder 4-5). In Città della Pieve gibt es außerdem eine der schmalsten Gassen Italiens: den Viccolo Bacciadonne (Bild 7), wo die Frauen geküßt werden :-)
In der Umgebung finden sich weitere Backsteinstädtchen: Paciano, ein winziges verschlafenes, von einer Backsteinmauer eingefaßtes Dorf (Bild 8), und Panicale, etwas touristischer, dafür auch mit monumentaleren Bauten (Bilder 9-10).

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