Häferlkaffee

Modernes Wiener Wohnen

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Inzwischen ist es gefühlt schon Sommer geworden, und so machte ich letztes Wochenende einen Spaziergang durch die Werkbundsiedlung in Wien Hietzung. Diese 70 Häuser wurden 1930-32 als Mustersiedlung mitsamt Inneneinrichtung von namenhaften österreichischen und ausländischen Architekten errichtet und als Ausstellung präsentiert. Die Siedlung aus kleinen Häusern mit großen Gärten sollte beispielhaft Neues Bauen propagieren, die Gartenstadt als Gegenentwurf zu den sozialen Superblocks. Die schlichten Reihenhäuser sind deutlich dem Bauhaus verpflichtet und zeichnen sich durch große Fenster zu den Gärten aus, wie z.B. die Häuser von Adolf Loos (Bild 3). Aus dem Rahmen fallen die mehrgeschossigen Reihenhäuser des französischen Architekten André Lurçat mit ihren Treppenhaustürmen, die bereits zu ihrer Erbauungszeit wegen ihrer abweisenden geschlossenen Straßenfront kritisiert wurden und dennoch heute zum Wahrzeichen der Werkbundsiedlung geworden sind (Bilder 1 und 4).

Zu ihrer Erbauungszeit lag die Siedlung am Stadtrand. Das ist heute nicht mehr ganz so. Dennoch schließt sich mit dem Roten Berg gleich ein großer Park an, von dem aus man einen tollen Blick auf das westliche Wien hat – fast gegenüber liegt die goldene Kuppel der Wagnerkirche am Steinhof (letztes Bild, links die Kirche).

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