Häferlkaffee

Tunesienkurs Teil III: Chemtou

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Chemtou, das antike Simitthus, ist das aktuelle Projekt des DAI Rom in Tunesien – Projektleiter Philipp von Rummel (Bild 1) und seine Mitarbeiter führten uns durch die Ruinen, zum Forum (Bild 2), von dem bisher noch wenig freigelegt ist und derzeit ein gewaltiger, über 7 m tiefer Schnitt einer Altgrabung aufgearbeitet wird (nicht im Bild), und zu einer nicht weniger gewaltigen Kaiserkultanlage (Bild 3). Auf dem Berg liegt zudem ein mysteriöses hellenistisches Monument, das mit Originalfragmenten im Museum rekonstruiert ist (Bild 4) und zu dessen Fundamenten einige von uns hinaufwanderten (Bilder 5-6). Berühmt war Chemtou aber vor allem für seinen Steinbruch, in dem der einmalige gelbe Numidische Marmor unter kaiserlicher Kontrolle abgebaut wurde (Bilder 7-8). An diesen gelben Stein war vor Ort eine ganze Industrie geknüpft. Überall liegen Halbfabrikate herum (Bild 9 zeigt einen Säulenschaft), und ein mehreren Industriebetrieben am Stadtrand wurden kleinere Produkte gefertigt (Bild 10), kleine Statuetten und Mörser, die in unfertigen Zustand in großer Zahl dort gefunden wurden (Bilder 11-12).

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