Häferlkaffee

Das Grab der schönsten Wienerin

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Auf dem Kahlenberg war ich inzwischen wirklich schon oft, aber diesen kleinen Friedhof (Bild 1) hatte ich bisher nicht entdeckt – weil ich wohl immer die steile Abkürzung zum Gipfel nehme statt die Fahrstraße zu gehen… Da mußten also erst die widrigen Wetterbedingungen heute kommen, um dort das Grab der “größten Schönheit Wiens” des frühen 19. Jhs. zu entdecken (Bilder 2-3). So zumindest bezeichnete 1811 der Orientalist und spätere Gründer der Akademie der Wissenschaften Josef Freiherr von Hammer-Purgstall die Karoline Traunwieser, Tochter des Besitzers des Kahlenbergs. Weiter schreibt er in seinen unveröffentlichten Erinnerungen: “Ich kann die Empfindung des reinsten ästhetischen Gefühls, womit mich ihre Schönheit am Boden festzauberte, nur mit der vergleichen, womit ich zu Paris vor dem Apollon vom Belvedere festgewurzelt stand.” Von ihm stammt auch das Gedicht unten auf ihrem Grabstein. Und auch sonst konnte Karoline sich vor Verehren offenbar kaum retten.

Zunächst bot sich mir bei meiner kleinen Wanderung noch der volle Blick auf Wien, wenn auch leicht im Nebel liegend (Bild 5). Dann aber begann es zu schneien, und als ich oben angekommen war, war Wien schon völlig im Schnee verschwunden (Bild 6).

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