Häferlkaffee

Tiroler Wanderslust

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Unser diesjähriger Urlaub führte uns mal nicht ans Meer, sondern in die Berge nach Tirol, ins schöne Innsbruck (Bild 1). Am ersten Tag besuchten wir Ötzi in Bozen – und natürlich dürfte man in dem aufgeblähten Museum von der Mumie und ihren Habseligkeiten keinerlei Fotos machen (Bild 2-3). Wir spazierten bei Dolomitenblick im Park am Fluß Talfer entlang (Bild 4), erkundeten das Faschistenviertel mit monumentalem Triumphbogen (Bild 5-6) und flohen vor der unglaublichen Hitze in das schöne neue Museum für zeitgenössische Kunst (Bild 7).

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Am nächsten Tag mieteten wir ein Auto. Unsere erste Tour führte uns von Obern bei Leutasch zur Rauthhütte auf 1605 m Höhe (Bild 1). Ungeübt keuchten wir den Berg hinauf und wurden dafür mit schönem Alpenpanorama (Bild 2) und einem Blick auf die Zugspitze belohnt (Bild 3). Beinahe wären wir noch auf die Hohe Munde hinaufgestiegen ;-) (Bild 4), aber da Christians Wanderschuhe gerade dasselbe Schicksal ereilten wie meine damals in der Wachau, wanderten wir doch lieber über Wiesen und Hochmoore zurück ins Tal.

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Als nächstes verbrachten wir einen Vormittag in Innsbruck auf dem Bergisel und konnten endlich das Riesenrundgemälde von 1896 im neu errichteten Museum sehen (Bilder 1-3). Es zeigt die Schlacht am Bergisl von 1809, als die Tiroler Napoleons Armee und deren Verbündete, die Bayern und Sachsen, vertrieben. Im Stift Wilten verschanzten sich damals die Napoleonischen Truppen (Bild 4) – heute liegt es im Industriegebiet (Bild 5 zeigt den Blick aus dem benachbarten Kaiserjägermuseum). Am nachmittag ging es dann nach Haiming zum Wildwasserrafting auf dem Inn, die Imster Schlucht entlang – der Ausblick auf die wilde Landschaft war sensationell, und die Stromschnellen entlang zu paddeln – von denen es leider viel zu wenige gab ;-) – machte richtig Spaß und Lust auf mehr! (Das Apfeldenkmal am Orteingang kann es übrigens durchaus mit demjenigen von Resen aufnehmen ;-) – Bild 6)

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Am nächsten Tag ging es in aller Frühe an den Achensee, auf dem dramatischen Wanderweg das Ufer entlang von Pertisau nach Achenkirch (Bild 1), mit kurzer Rast an der Gaisalm (Bild 2). Schließlich stiegen wir noch zur Koglalm hinauf – eine wahre Bilderbuchalm, wo wir zwei verwaiste Liegestühle in Beschlag nahmen und uns erstmal von den Strapazen des Aufstiegs einwenig ausruhten (Bilder 3-4), bevor wir schließlich das Boot wieder zurück nach Pertisau nahmen (Bild 5).

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Dann kam das Highlight unserer Reise: im Ötztal fuhren wir mit der Seilbahn auf die Hohe Mut hinauf (Bild 1). Hier erwartete uns in 2650 m Höhe ein umwerfender Blick auf den Ötztaler Gletscher (Bilder 2-3). Wir wanderten dem Gletscher entgegen (Bild 4), in immer steinigerem Gelände, bis zum Rotmoosferner auf 2700 m Höhe (was bei der dünnen Luft aber wie ein viel höherer Aufstieg wirkte ;-) – Bild 5). Dann ging es hinab in das hoch gelegene Rotmoostal (Bilder 6-7) bis zur Schönwiesalm. Die ganze Zeit hatten wir die Alm im Blick, doch der Weg zog sich… Erschöpft kehrten wir in der Hütte ein, bevor wir durch den Zirbenwald und an Wasserfällen vorbei hinab ins Tal stiegen (Bilder 8-9).

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Am Freitag flohen wir dann vor dem regnerischen Tiroler Wetter nach Bayern und fuhren bei Rosenheim mit der Zahnradbahn – die übrigens gerade ihr hundertjähriges Bestehen feiert – auf den Wendelstein (Bilder 1-2). Wir erklommen auch noch den Gipfel, wo man aus 1838 m Höhe einen fantastischen Blick über das Bayrische Voralpenland, die Bayrischen und Tiroler Alpen hat (Bilder 3-5). Wir besichtigten noch die Wendelstein-Höhle (Bild 6), bevor es in strammem – und vor allem steilem – Marsch über 1300 Höhenmeter zurück hinunter ins Tal ging.

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Am letzten Tag stiegen wir bei unbeständigem Wetter durch die Wolfsklamm (Bilder 1-2) auf den Georgenberg (Bild 3), wo wir uns zum Abschied in der Wallfahrtsgaststätte Tiroler Schmankerln gönnten: Schlutzkrapfen (Bild 4, im Vordergrund) und sauren Graukas (im Hintergrund).

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