Häferlkaffee

Antike vor der Haustür

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Himmelfahrt ist in Österreich ja nicht gleich Vater-/Herrentag – d.h. keine Kremserfahrten, keine Bierverkäufer und auch keine Ausflügler und geöffneten Gaststätten. Wir ließen uns davon nicht abschrecken und machten dennoch einen Ausflug nach Carnuntum, in eine der bedeutendsten römischen Städte an der Donau und Legionsstandort, unweit von Vindobona/Wien gelegen. Das riesige Stadtareal, das sich zur Zeit seiner größten Ausdehnung Anfang des 3. Jhs. n. Chr. über ca. 10 km² erstreckte, ist kaum ergraben. Das winzige Gebiet des archäologischen Parks kann daher vor allem mit fantasievollen Rekonstruktionen samt “antiker” Einrichtung aufwarten (Bilder 1-2), deren Analogien zu Pompeji wie an diesem Larenaltar (Bild 2) offensichtlich werden. Unweit der Zivilstadt liegen in den Wiesen sowohl ein romantisch verwunschenes Amphitheater (Bild 3), als auch ein gewaltiger Quadrifons, das sog. Heidentor, Wahrzeichen der Region (Bild 4). Weiter über die Wiesen gen Bad Deutsch-Altenburg liegt in der Nähe des Legionslagers ein zweites Amphitheater, besser erhalten und gleich touristischer aufbereitet inklusive lebensgroßer Gladiatorenfiguren im zugehörigen Museum (Bild 5). Am überzeugendsten war für mich schließlich das Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg in seinem mit verrückten Antikenzitaten gespickten, 1901-1904 errichteten Museumsbau (Bild 6). Wenn dann zum Abschluß noch ein Heuriger offen gehabt hätte, wäre es trotz soviel Kultur vielleicht sogar noch ein echter Herrentagsausflug geworden ;-)

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